Institut
Profil

Institutsprofil: Organische Chemie (OCI)

Synthese, Biosynthese und Strukturbiologie

Das Institut für Organische Chemie ist ein Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät. Es vereint fünf große Arbeitsgruppen mit zwei zugeordneten Gruppen aus dem Helmholtz-Zentrum für Gesundheit und Umwelt sowie dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung sowie drei Nachwuchsgruppen.

Synthese, Biosynthese und Strukturbiologie

Das Institut für Organische Chemie ist ein Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät. Es vereint fünf große Arbeitsgruppen mit zwei zugeordneten Gruppen aus dem Helmholtz-Zentrum für Gesundheit und Umwelt sowie dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung sowie drei Nachwuchsgruppen.

Beteiligung an Studiengängen und Lehrveranstaltungen
Übersicht zu Forschungsthemen und Arbeitsgruppen

INFORMATIONEN, SERVICE UND BERATUNG

Institutsübergreifende Serviceeinrichtung für die Naturwissenschaftliche Fakultät
Institutsübergreifende Serviceeinrichtung für die Naturwissenschaftliche Fakultät

HISTORIE DES INSTITUTS FÜR ORGANISCHE CHEMIE

Durch das Institut für Organische Chemie zieht sich seit seiner Gründung vor mehr als 100 Jahren der rote Faden der Naturstoff- und Stereochemie. Von Anfang an spielt die Synthese dabei eine eminent wichtige Rolle: So basieren die derzeitigen Forschungsschwerpunkte weiterhin auf diesen tragenden Säulen – mit modernen Schwerpunkten.
Die Naturstoffchemie ist heute im Wesentlichen eine Beschäftigung mit biologisch aktiven Verbindungen und somit eine naturstofforientierte Wirkstoffchemie. Es geht um das Verständnis der biologischen Aktivität auf molekularer Ebene. Die Auffindung der die Wirkung auslösenden Substrukturen und deren gezielte Transformation stehen im Vordergrund. Moderne bildgebende Verfahren wie die Kernresonanzspektroskopie dienen der Darstellung der Wechselwirkung zwischen Wirkstoffen und Rezeptoren. Bei der Synthese werden dem heutigen Wirkstoffanspruch entsprechend enantiomerenreine Substanzen bereit gestellt. Bei der Erarbeitung neuer Techniken zur enantioselektiven Synthese legen wir besonderen Wert auf die Erreichbarkeit beider Antipoden, um den Zusammenhang zwischen biologischer Aktivität und absoluter Konfiguration aufzudecken. Bei den Naturstoffsynthesen wird darüber hinaus häufig die Simulation biogenetischer Prozesse angestrebt, um auf diese Weise gleichzeitig flankierend Argumente für Biosynthesemechanismen zu liefern. Angesichts dieser Interessenlage ist gut verständlich, dass enzymatische Reaktionen häufig als Syntheseschritte Anwendung finden.

EHEMALIGE PROFESSOREN AM INSTITUT

Robert Behrend (16.06.–01.10.1897)

  • Etatmäßiger Professor für Organische Chemie und bis 1911 Physikalische Chemie.
  • Arbeiten im Bereich der Organischen Chemie: Harnsäure, Traubenzucker, Schleimsäure (Naturstoffe)

Aladar Skita (1924–1947)

  • Terpenchemiker: Verknüpfung konstitutioneller und konfigurativer Details mit physikalisch-chemischen Daten (Auwers-Skita-Regel)
  • Naturstoffchemie und Stereochemie

Walter Theilacker (1948–1968)

  • Studien zur Atropisomerie
  • Wichtige Grundlagen der dynamischen Stereochemie, Konformation und Raumbedarf

Gert Köbrich (1970–1974)

  • Chemie und Stereochemie von Carbenen und Carbenoiden