ArbeitsgruppenAG Kirschning
Forschung - Synthesetechnologien (Flow)

Durchfluss-Chemie

Unsere Forschungsaktivitäten im Bereich der Durchfluss-Chemie begannen 1999 und wurden 2001 als Schlüsselpublikation veröffentlicht (der erste Übersichtsartikel erschien 2003). Wir beschäftigen uns mit der Entwicklung neuer Enabling Technologien, immbolisierter (Bio)Katalysatoren und mehrstufiger Synthesen unter kontinuierlichen Durchflussbedingungen. Im Jahre 2008 haben wir die Durchfluss-Chemie mit induktivem Heizen gekoppelt, einer Schlüsseltechnologie zum Heizen von Stahlreaktoren oder Festbett-Reaktoren, die mit Materialien auf Kupferbasis oder superparamagnetischen Eisenoxid-Nanopartikeln (SPION) gefüllt sind. Diese Hochtemperatur-Durchflusstechnologie wurde verwendet, um mehrstufige Reaktionen von relevanten Wirkstoffen wie beispielsweise Iloperidon durchzuführen, wobei sogar Wasser als Lösungsmittel eingesetzt werden konnte. 

mit U. Kunz, J. Harders, G. Dräger et al., Angew. Chem. Int. Ed. 2001, 40, 3995-3998. 

Übersichtsartikel: Chem. Eur. J. 2003, 9, 5708-5723; Chem. Eur. J. 2006, 12, 5972-5990; Chem. Commun. 2011, 47, 4583 – 459 and Adv. Synth. Catal. 2012, 354, 17–57.

 

 

ENABLING TECHNOLOGIEN: INDUKTIVES HEIZEN (IH) UND FLOW

Induktives Heizen und mesofluidische Reaktoren bilden ein perfektes Paar zweier “Enabling Technologien”. Ferromagnetische Materialien (z.B. Stahlkugeln, Kupfer) oder superparamagnetische Nanopartikel erwärmen sich in einem oszillierendem elektromagnetischen Feld mit mittlerer (MF: 15-25 KHz) oder hoher Frequenz (HF: 780-850 KHz) unter Verwendung geeigneter Induktoren und Spulen.

Übersichtsartikel: mit J. Hartwig and L. Kupracz, Chem. Lett. 2012, 41, 562-570.